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Island 2 | FOTOGALERIE

Abenteurer & Reisefotograf JÜRGEN SEDLMAYR


Island 2007 - Explorer Highland | Unterwegs mit Jürgen Sedlmayr

Mit dem Land Rover ins nördliche Abenteuer ...

Ein Land, als hätten es die nordischen Götter eigens für den Off-Roader geschaffen: Island, wie gemacht für Touren mit dem Land Rover. Insel der Extreme, Inbegriff der Kontraste. Wo die Asphaltpisten enden, beginnt die Herausforderung. Durchfahren wilder Bäche, im nassen Schwemmland, Trial-Fahren über bizarre Lavafelder. Entdeckten die beiden Abenteurer dabei das urzeitliche Gesicht der Erde, wie es einmal vor Jahrmillionen existierte. Mit Geysiren, gigantischen Wasserfällen, urtümlichen Gletschermassiven und geheimnisumwitterten Vulkanseen.

 

Manuela & Jürgen Sedlmayr waren bei der Island Experience Tour von einer magischen, nur von Feuer und Eis erschaffenen Landschaft fasziniert.

 

Für die beiden Abenteurer und Reisefotografen Manuela & Jürgen Sedlmayr war das Hauptziel die abgelegenen Seitentäler im Hochland und die geheimnisumwitterten Gletschermassiven. Die Isländer sagen, sie leben an der Grenze der bewohnbaren Welt. Damit ist nicht die geographische Grenze zwischen den polaren und gemäßigten Breiten gemeint. Seit der Besiedlung des Landes vor 1100 Jahren sind die Isländer auch ständig verheerenden Naturgewalten und von der Wetterlage nicht unbedingt der Sonne ausgesetzt.

 

Auch die beiden Pfälzer aus Landau mussten in diesem Jahr das Wetter nehmen wie es kam - Regen, Sturm, Hagel, Wind und Schnee. Sie wurden nicht verschont und kämpften jeden Tag mit den Witterungsverhältnissen. Als Meinungsbildner und Produktfotograf für einige zahlreiche internationale Unternehmen suchte Jürgen Sedlmayr jeden Tag das gute Wetter für die Produktfotografie einzelner Outdoorprodukte. Das Wetter war den beiden nicht gut gesinnt. Insgesamt waren es noch nicht einmal 9 Tage, in der die Sonne zu sehen war.

 

 

 

 

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Ausrüstung verpackt | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr
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Explorer Highland | ISLAND 2 | Abenteurer | Manuela & Jürgen Sedlmayr
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Island Experience Tour | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr

Island 2007 | Gletscher & Vulkane

Als Entdecker Islands gilt der schwedische Wikinger Gardar Svavarsson, der um 870 in Húsavík in Nordisland überwinterte und die Insel nach sich selbst Garðarsholmur (Gardarsholm) benannte. Nach den schriftlichen Quellen wurde Island im späten 9. und frühen 10. Jahrhundert durch Auswanderer aus Norwegen und anderen skandinavischen Ländern sowie durch keltische Siedler bevölkert. Archäologisch ist jedoch eine frühere Besiedlung nachweisbar. Auf den Westmännerinseln wurden die Grundmauern eines typisch norwegischen Langhauses unterhalb einer Lavaschicht aus dem 7. Jahrhundert entdeckt.  Auf die Zeit um 900 reichen die deutsch-isländischen Beziehungen zurück.

 

Der nächste Entdecker Flóki Vilgerðarson fuhr aus, um mit Hilfe dreier Raben Garðarsholmur (Island) zu finden. Ein Bericht über diese ausgefallenen Navigationsmethoden findet sich im Landnámabók.

 

 


Island 2007 | Explorer Highland | EXPEDITION ADVENTURE

Mit dem Land Rover ins nördliche Abenteuer

Anreise

Deutschland - Schweden - Norwegen

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Anreise

Norwegen - Island

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Reiseverlauf

Island 2007

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Unterwegs mit Jürgen Sedlmayr

Vorbereitung & Abfahrt ISLAND 2007

Die Experience-Tour startete an einem Samstagabend in Landau mit dem Tagesziel zur Fähre nach Kiel. Mit der sehr empfehlenswerte Fährgesellschaft "Stena Line" fuhren Manuela und Jürgen Sedlmayr komfortabel bis nach Göteborg. Die Übernachtung in einer sehr schönen Ausendeckkabine mit mehreren Fenstern und tollen Ausblicken, war absolut entspannt und erholsam. Neben verschiedenen Restaurants gab es auch ein kleines Schwimmbad im Unterdeck. So kamen die beiden am nächsten Morgen entspannt in Göteborg/Schweden an.

 

Danach fuhren die beiden Abenteurer quer durch Schweden über Oslo und weiter quer durch Norwegen bis nach Bergen. Hier bekamen die beiden wiederum die Fähre nach Seydisfjördur/Island. Vier Tage später auf dem Wasser mit hohem Wellengang erreichten sie das kleine Städtchen Seydisfjördur, an der Ostküste Islands.

 

Unterwegs gab es bereits die ersten Probleme mit dem Land Rover. Aus dem Motorraum kamen beim starten seltsame Geräusche die nicht zum normalen Geräusch zählten. Deswegen mussten die beiden zuerst von Seydisfjördur nach Reykjavik zum einzigen Land Rover Händler auf Island. Zwei Angestellten aus der oberen Etage waren bereits aus früheren Reisen bekannt und sofort kümmerte man sich um den Landy. Um die Geschichte abzukürzen waren die beiden insgesamt dreimal in der Werkstatt - unter anderem wurde auch die Zylinderkopfdichtung ausgetauscht.

 

 

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Ausrüstung packen | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr
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Stena Line | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr

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Wer die Wahl hat, hat die Qual!
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Luxeriöse Kabine mit Meerblick!
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Ausrüstung verpackt!
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Willkommen an Bord | Stena Line
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Eine Fähre mit dem gewissen Extra!
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CHECK-IN | Bergen nach Seyðisfjörður
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Land Rover unter Deck|Kiel-Göteborg
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Die Spannung steigt – ab nach Island.

STENA LINE | Reisefotograf Jürgen Sedlmayr

Stena Line ist eine schwedische Reederei und eines der größten Fährunternehmen der Welt. Die Stena Line AB ist eine Tochtergesellschaft des Hauptkonzerns Stena AB und hat ihren Sitz in Göteborg.

 

Sie ist in die Geschäftsbereiche Skandinavien, Irische See und Nordsee unterteilt. Die Reederei besitzt 38 Fährschiffe, 2011 wurden mit diesen 14,7 Millionen Passagiere, 3,1 Millionen Fahrzeuge und 1,6 Millionen Ladeeinheiten transportiert. Stena Line befährt 22 Routen zwischen den Niederlanden und Großbritannien, auf der Irischen See sowie auf der Ostsee zwischen Dänemark, Norwegen, Schweden, Polen und Deutschland.

 

Hier gab es alles, was das Herz begehrte! Manuela & Jürgen Sedlmayr genießten die Überfahrt in der komfortablen Kabine mit TV, modernen Bad und ansprechendem Design. Die zwei Abenteurer ließen sich an Bord der Fähre gut unterhalten und genossen die Live-Musik an der C-View Bar. Ferner schlemmten sie am Taste All-inclusive-Büfett und beim Gänge-Menü.

 

Fazit:

"Stena Line war SUPER KLASSE, sehr gerne und immer wieder."

... mehr Informationen unter:  www.stenaline.de

 


Island 2007 - Explorer Highland | Unterwegs mit Jürgen Sedlmayr

Vorbereitungen in Landau | Die  Anreise

 ... von Landau über Hamburg nach Kiel (730 km),

... mit Stena Line von Kiel nach Göteborg (540 km),

... von Göteborg (Schweden) nach Bergen (Norwegen) 756 km,

... von Bergen über Torshavn (Färöer) nach Seyðisfjörður (Island) 2334 km.

(Gesamtkilometer der Anreise nach Island: 4360 km in 6 Tagen)

 

Furten von Flüssen auf Island | JÜRGEN SEDLMAYR

Furten stellen für den Offroad-Fahrer sicher die größte Herausforderung dar. Ein Fehlverhalten beim Durchqueren eines Flusses kann für Mensch und Fahrzeug fatale Folgen haben - so Jürgen Sedlmayr aus Landau!

 

Fluss ist nicht gleich Fluss. Gerade auf Island müssen Offroad-Fahrer zwischen normalen Flüssen und Gletscherflüssen unterscheiden. Gletscherflüsse sind durch ihre milchige Färbung leicht zu identifizieren. Oft ist ihr Untergrund nur schwer bis gar nicht zu erkennen und ihre Tiefe nicht einschätzbar. Was jeder Fahrer außerdem wissen sollte: Durch das Schmelzwasser können Gletscherflüsse im Laufe des Tages unterschiedliche Wasserstände haben. In der Regel führen sie vormittags weniger Wasser, deshalb sollten Gletscherflüsse am besten morgens überquert werden.

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Herausforderung Furten | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr

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Seyðisfjörður | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr

Seyðisfjörður | Unterwegs mit Jürgen Sedlmayr

ANKUNFT in ISLAND!

Seyðisfjörður (deutsch „Fjord der Feuerstelle“) ist eine Stadt im Osten Islands in der Region Austurland. Sie liegt am Ende des gleichnamigen Fjords. Am 1. Januar 2014 hatte Seyðisfjörður 665 Einwohner.

 

Die Stadt ist der Anlaufhafen der MS Norröna, der einzigen Autofähre, die Island über die Färöer und Dänemark mit dem europäischen Festland verbindet. Sie verkehrt unter der Flagge der Färöer. Die Passstraße über die Hochebene Fjarðarheiði führt in die nächstgelegene Stadt Egilsstaðir und zum Hringvegur (27 km).

 

 


Lavahöhle Raufarhólshellir | ISLAND 2007

Die Lavahöhle Raufarhólshellir liegt nördlich von Þorlákshöfn fast an der Südküste Islands. Sie ist über 1360 m lang und liegt zum Teil unter der Straße 39 dem Þrengslavegur, dem kürzesten Weg nach Reykjavík - so der Abenteurer Jürgen Sedlmayr!

 

Im Winter bildet sich besonders im vorderen Teil der Höhle viel Eis und jeder Stein ist mit einer dünnen Eisschicht überzogen, was das Laufen in der Höhle risikoreich gestaltet.

 

Im hinteren Teil teilt sich die Höhle in drei Tunnel, die fließende Lava aus diesen Tunneln lief wahrscheinlich vor 5000 Jahren in den Raufarhólshellir Tunnel zusammen. Lavafälle und andere spektakuläre Lavaformationen können in den Tiefen der Tunnel entdeckt werden.

 

Es gibt große Kammern in der Lavahöhle Raufarhólshellir, die größte auf Island, mit Ausnahme der Lavahöhlen Surtshellir und Vidgelmir im Lavafeld Hallmundarhraun im Westen von Island. Die Wanderung in der Höhle ist eine spannende Tour und es gibt viele Dinge für Manuela & Jürgen Sedlmayr zu entdecken.

 

 

 

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Lavahöhle Raufarhólshellir | Tunnel 1 | Reisefotograf | Manuela Sedlmayr
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Lavahöhle Raufarhólshellir | ISLAND 2 | Abenteurer | Manuela Sedlmayr

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Snæfellsjökull | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr

Snaefellsjökull |  Reisefotograf & Abenteurer

Der Snæfellsjökull („Schneeberggletscher“) ist ein 1446 m hoher Stratovulkan am westlichen Ende der Halbinsel Snæfellsnes auf Island. Der Berg hieß ursprünglich Snæfell oder Snjófell, zur Unterscheidung von zwei anderen Bergen dieses Namens wird aber bei ihm die isländische Bezeichnung für Gletscher (jökull) an den Namen gehängt. Er liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Snæfellsbær.

 

Es gab einige Geschichten aus dem Mittelalter um mutige Männer, die den Berg bestiegen hätten. Unter ihnen befindet sich selbstverständlich der in der Gegend allgegenwärtige Bárður Snæfellsás – dieser ist allerdings als solcher nicht sehr glaubwürdig, sind doch die Geschichten um seine Person allzu volkssagenverdächtig.

 


Bláa Lónið | Blaue Lagune mit Jürgen Sedlmayr

Die Bláa Lónið (deutsch Blaue Lagune) ist ein Thermalfreibad bei Grindavík auf der Reykjanes-Halbinsel auf Island. Sie liegt nahe der Hauptstadt Reykjavík und dem internationalen Flughafen in Keflavík und ist eine Touristenattraktion in Südwest-Island.

 

Der See entstand als „Abfallprodukt“ des nahe gelegenen Geothermalkraftwerkes Svartsengi, das die Energie des gleichnamigen Vulkansystems nutzt. Dort wird ein Gemisch aus Meer- und Süßwasser aus einer Tiefe von etwa 2000 Meter, das in dieser Tiefe bis zu 240 °C heiß wird, zur Oberfläche gepumpt, wo es zur Stromerzeugung und zum Betrieb eines Fernwärmenetzes genutzt wird. Anschließend fließt es in das umliegende Lavafeld. So bildete sich dort ein Salzwassersee in der typisch blau-weißen Farbe, die von Kieselalgen herrührt. Zuerst kam die lokale Bevölkerung auf die Idee, darin zu baden, bis schließlich das Thermalbad errichtet wurde. Dieses pumpt mittlerweile auch eigenes Thermalwasser aus der Erde. Einen besonderen Reiz hat das Baden in der Winterzeit.

 

Das Wasser im Thermalbad hat eine Temperatur von etwa 37 bis 42 °C und enthält Mineralsalze, Kieselerde und Algen. Der See hat eine Fläche von etwa 5000 Quadratmetern. Kieselsäure erzeugt die blaue Farbe: Sie reflektiert vor allem blaue Strahlen bei Sonnenschein.

 

Baden in diesem Wasser lindert anerkanntermaßen Psoriasis (Schuppenflechte) und andere Hautkrankheiten. Neben den Thermalbädern werden auch Saunen, Massagen und Dampfbäder angeboten sowie eine Reihe von Schönheitsprodukten aus den im Wasser enthaltenen Salzen und Algen hergestellt.

 

Die Blaue Lagune zählt zu den beliebtesten Attraktionen Islands, auch für Jürgen Sedlmayr und es ist nicht schwer zu erkennen warum! Das schöne milchig-blaue, undurchsichtige Wasser bildet einen starken Kontrast zu dem schwarzen, mit dunkelgrünem Moos bedeckten Lavafeld, das die Lagune umgibt.

 

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Blaue Lagune | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr
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Thermalfreibad bei Grindavík | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr
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Gullfoss | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr

Gullfoss | Unterwegs mit Jürgen Sedlmayr

Der Gullfoss ( „Wasserfall“) ist ein Wasserfall des Flusses Hvítá (Ölfusá) im Haukadalur im Süden Islands. Der Fluss Hvítá bildet die Gemeindegrenze zwischen Hrunamannahreppur und Bláskógabyggð. Der Wasserfall gehört mit Þingvellir und den benachbarten Geysiren zum sogenannten Gullni hringurinn (Golden Circle, dt. wörtlich: „Goldener Ring“ oder „Goldene Rundfahrt“) der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Islands.

 

Seine durchschnittliche Wasserführung beträgt etwa 109 m³/s, im Sommer etwa 130 m³/s. Der größte bisher gemessene Abfluss betrug 2000 m³/s. Der Wasserfall besteht aus zwei Stufen, von denen die erste 11 m und die zweite 21 m Höhe besitzt. Diese beiden Kaskaden stehen etwa rechtwinklig zueinander.

 

 


Geothermalgebiet Hveravellir

Hveravellir bezeichnet sowohl einen Zentralvulkan unter dem Gletscher Langjökull im Westen von Island als auch das dazugehörige Geothermalgebiet. Es handelt sich hier um eines der beiden eindeutig bekannten und mit dem Gletscherschild Langjökull verknüpften Vulkansysteme.

 

Es befindet sich am Nordwestende der aktiven Vulkanzone Islands, die sich von der Reykjanes-Halbinsel nach Nordosten erstreckt. Die Vulkanzone macht hier einen Knick nach Osten Richtung Kerlingarfjöll und Hofsjökull. Der Zentralvulkan befindet sich in der nordöstlichen Hälfte des langgestreckten Gletscherschildes des Langjökull. Unter dem Eis entdeckte man eine Caldera.

 

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Geothermalgebiet Hveravellir | ISLAND 2 | Abenteurer | Manuela Sedlmayr

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Húsavík | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr
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Walbeobachtungsfahrten | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr

Húsavík | Reisefotograf & Abenteurer SEDLMAYR

Húsavík („Häuserbucht“) ist der größte Ort und Verwaltungssitz der isländischen Gemeinde Norðurþing und hat 2205 Einwohner (Stand: 1. Januar 2014). Húsavík liegt an der Skjálfandibucht. Östlich des Ortes liegt der Hausberg Húsavíks, der Húsavíkurfjall.

 

Der erste Wikinger, der sich nachgewiesenermaßen längere Zeit auf Island aufhielt - der Schwede Garðar Svavarson - überwinterte in Húsavik. Er benannte Island zunächst einmal nach sich, nämlich Garðarsholmur. Ein Denkmal bei der Húsavíker Schule erinnert an ihn.

 

Von Húsavík aus kann man Walbeobachtungsfahrten unternehmen, bei denen man meist Buckelwale (aber auch Zwergwale, Schweinswale oder Blauwale) oder Delphine sieht.  Mit einem typischen isländischen Eichenboot genoss der Reisefotograf Jürgen Sedlmayr den traditionellen Ausflug zum Whale-Watching!

 

In der Nähe des Hafens befindet sich das Walmuseum in Húsavík, das vom Europäischen Walzentrum betrieben wird und durchweg dreisprachig (Isländisch, Englisch und Deutsch) ist.

 

 


Námafjall 2007 | Solfataren und Fumarolen

Der Námafjall (Bergwerksberg) (482 m) ist ein Bergrücken in Island im Mývatn-Gebiet. Es handelt sich hierbei um einen aktiven Vulkan, der zum Vulkansystem der Krafla gehört.

 

Der Vulkan ist bedeckt von Solfataren und Fumarolen. In dem Hochtemperaturgebiet gibt es Solfataren, also Stellen an denen Wasserdampf, Schwefelwasserstoff, elementarer Schwefel und andere Mineralien aus der Erde austreten. Es gibt dort zahlreiche langsam oder heftig kochende Schlammtümpel und Schlammtöpfe sowie Fumarolen verschiedenster Art - 1000 Motive für Jürgen Sedlmayr,

 

Auf den Berg führen markierte Wanderwege. Vom Gipfel hat man eine gute Rundsicht, nicht nur über die Solfataren und Fumarolen der Gegend, sondern auch über den See Mývatn und die Wüste Möðrudalsöræfi.

 

Im Hochtemperaturgebiet auf der Westseite ist auch das kleine Geothermalkraftwerk Bjarnaflag zu finden, welches das erste Geothermalkraftwerk Islands war. Man erkennt es auch an dem intensiv türkisfarbigen Überlaufsee, in dem die Leute früher, als er weniger heiß war, noch badeten. Hinter der ebenfalls dampfenden Kraterkette Jarðbaðshólar liegt, ca. 2 km von Bjarnarflag entfernt, ein Freibad, das das heiße Wasser der Gegend nützt: Jarðböðin.

 

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Námafjall | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr
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Solfataren & Fumarolen | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr

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Myvatn Nature Baths | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr
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Naturbad | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr
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Myvatn Nature Bath mit Jürgen Sedlmayr

Im Myvatn Nature Baths können die Gäste im blauen Wasser der Lagune oder in den natürlichen Dampfbädern entspannen und die wunderschöne umliegende Natur genießen. Egal welche Jahreszeit, die umliegende Landschaft bietet immer ein herrliches Bade-Panorama. Im Winter kannst du beim Baden in der Lagune sogar die einzigartigen Nordlichter bewundern.

 

Das 2004 eröffnete Naturbad am Rande des Sees Mývatn bezieht sein geothermisches Wasser vom Bohrloch Bjarnarflag der National Power Company. Dort wird es aus Tiefen von bis zu 2.500 Metern an die Erdoberfläche gepumpt. Das Wasser hat eine Temperatur von etwa 130 Grad Celsius wenn es im riesigen Becken neben der Lagune ankommt. Zusammen fassen die Lagune und das Becken rund 3,5 Millionen Liter Wasser mit einer Temperatur von 36 bis 40 Grad Celsius. Die Lagune selbst wurde künstlich angelegt. Der Boden ist von Sand und Kiesel bedeckt.

 

Die einzigartige Zusammensetzung des Wassers besteht zu einem großen Anteil aus Mineralien und Alkaline, die sich hervorragend zum Baden eignen und gut für den Körper sind. Dank dieser Zusammensetzung werden unerwünschte Bakterien und Pflanzen auf natürliche Art und Weise aus dem Wasser ferngehalten und chemische Mittel wie Chlor oder Desinfektionsmittel werden überflüssig.

 

Die beiden Dampfbäder wurden direkt auf das geothermische Gebiet gebaut, wodurch schwefelfreier Dampf durch Löcher im Boden in sie hineinströmt. Normalerweise liegt die Temperatur bei etwa 50 Grad Celsius und die Luftfeuchtigkeit beträgt nahezu 100 Prozent. Badegäste wie die zwei Abenteurer Manuela & Jürgen Sedlmayr aus Landau, können einige Dampfbad-Gänge absolvieren und sich zwischendurch an der Außendusche abkühlen.

 

 

 

 


Die Ankunft in Seyðisfjörður (Island)  |  Unterwegs mit Jürgen Sedlmayr

 ... von Seyðisfjörður zur Höhle Raufarhólshellir nach Sandvig, Stykkishólmur, mit der Fähre nach

Brjánslækur, Látrabjarg nach Snaefellsjökull, Bláa Lónið (Blaue Lagune), Reykjavík (zum Land Rover Händler),

Gullfoss, Geothermalgebiet Hveravellir, Húsavík, Námafjall (Solfataren und Fumarolen),

Myvatn See bis zum Myvatn Nature Bath (Thermalbads „Jarðböð“).

 

Dettifoss 2007 | Unterwegs mit Jürgen Sedlmayr

Der Dettifoss ist der größte Wasserfall im Nordosten Islands und durch die Kombination aus Volumenfluss und Fallhöhe, knapp vor dem Rheinfall, der leistungsstärkste Wasserfall Europas. Der Fluss Jökulsá á Fjöllum stürzt im Norden Islands, etwa 30 Kilometer vor der Mündung in den Arktischen Ozean, in die bis über 100 Meter tiefe Schlucht Jökulsárgljúfur. Die Wasserführung des Gletscherflusses beträgt im Jahresdurchschnitt 193 m³/s, schwankt allerdings jahreszeitlich.

 

Der Fluss entwässert den Nordteil des Gletschers Vatnajökull. Beim subglazialen Vulkan Kverkfjöll verlässt die Jökulsá á Fjöllum den Gletscher durch Eishöhlen. Einen Kilometer nach der etwa zehn Meter hohen Stufe des Selfoss folgt der Dettifoss. Über eine Breite von etwa 100 Metern ergießen sich hier die grau-braunen Wassermassen über 45 Meter in die Tiefe und strömen dann circa zwei Kilometer weiter dem 27 Meter hohen Hafragilsfoss zu. Durchschnittlich setzen die Wassermassen am Dettifoss eine Leistung von etwa 85 Megawatt um.

 

Der Dettifoss kann auf der Westseite über eine neue Asphaltstraße (Route 862 – Dettifossvegur) sowie auf der Ostseite über eine ältere Schotterstraße (Route 864 – Hólsfjallavegur) erreicht werden. Für Jürgen Sedlmayr ist die Ostseite viel schöner und auch weniger los! Der Wasserfall liegt am Demantshringurinn (etwa diamantene Rundfahrt), einer bekannten Touristenroute um Húsavík und den See Mývatn in Nord-Island.

 

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Dettifoss | Westseite | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr
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Leistungsstärkster Wasserfall Europas | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr

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Unterwegs auf der F 88 zum Herðubreið | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr

Herðubreið | Abenteurer Jürgen Sedlmayr

Herðubreið (deutsch: die Breitschultrige) gilt mit ihrer auffälligen Form eines Tafelvulkans als die "Königin der Berge Islands". Der Berg ist 1682 Meter hoch und liegt im isländischen Hochland in der Wüste Ódáðahraun, nicht weit entfernt vom Vulkan Askja.

 

Der Vulkan, Teil des Vulkansystems der Askja, weist einen Gipfelkrater und ganzjährige Schneefelder auf, jedoch keinen Gletscher. Der majestätische Eindruck, den der Tafelvulkan macht, ist auch auf die beträchtlichen Höhenunterschiede im Vergleich zu seiner unmittelbaren Umgebung zurückzuführen. Er überragt die ihn umgebenden Lavafelder immerhin um ca. 1000 Meter. Der Berg ist sehr symmetrisch gebaut, seine Grundfläche fast ein perfekter Ring von etwa 8-9 km Umfang. Seine Hänge sind sehr steil und brüchig. Der höchste Gipfel überragt die Tafelfläche nochmals um ca. 200 Meter und liegt auf dem Nordostrand des Gipfelkraters.

 


Askja 2007 | Hochsitz Odins | JÜRGEN SEDLAMYR

ASKJA - Der Vulkan gehört inzwischen zum Vatnajökull-Nationalpark. Der Name des Vulkans bezieht sich auf das isländische Wort askja, das in allgemeiner Sprache „Schachtel“, in der Geologensprache jedoch „Caldera“ bedeutet. Für den Abenteurer Jürgen Sedlmayr einer der schönsten Plätze auf Island! In der nordischen Mythologie wird Askja hingegen gleichgesetzt mit Asgard, als Heimat der Asengötter und Hochsitz Odins.

 

Der Vulkan setzt sich aus mindestens drei ineinander verschachtelten Calderen (ca. 45 km²) zusammen, welche zusammen das Dyngjufjöll-Bergmassiv bilden.  In der Mitte der jüngsten, in der vulkanotektonischen Episode von 1875 entstandenen Caldera befindet sich der See Öskjuvatn, mit 220m einer der tiefsten Seen Islands. Auch der kleinere, ebenfalls von einem See ausgefüllte Víti-Krater befindet sich in der Caldera. Die älteste belegte Calderenbildung fand um 8910 v. Chr. statt.

 

Die Askja erhebt sich bis zu 800 m über die sie umgebenden Hochebenen und erreicht am Þorvaldstindur, am Rand der Caldera in den Dyngjufjöll, eine Höhe von 1510 m.

 

Das Vulkansystem erstreckt sich vom Zentralvulkan Askja selbst, der in ca. 40 km Entfernung südwestlich vom Tafelvulkan Herðubreið und der Oase Herðubreiðarlindir liegt, über 150 km nach Norden bis zur Halbinsel Melrakkaslétta. Gleichzeitig reicht es noch ca. 30 km vom Zentralvulkan nach Süden.

 

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Askja | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr
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Leben im Land Rover | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr

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Unterwegs über die F910 nach Vík í Mýrdal | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr
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Strand von Vík í Mýrdal | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr

Vík í Mýrdal 2007 | Abenteurer Jürgen Sedlmayr

Vík í Mýrdal (dt. „Bucht am sumpfigen Tal“) ist der südlichste Ort auf dem Festland Islands und liegt in der isländischen Gemeinde Mýrdalur. Am 1. Januar 2014 hatte der Ort 296 Einwohner. Vík stellt für die Bewohner rund um den Mýrdalsjökull ein wichtiges Dienstleistungs- und Versorgungszentrum dar.

 

Vík í Mýrdal liegt südlich des Sees Heiðarvatn an der Südküste Islands. Nordwestlich des Ortes liegt der Berg Reynisfjall, ein guter Beobachtungsort für Ornithologen. Dort findet man im Juni und Juli zahlreiche Papageitaucher und Eissturmvögel. Die vulkanische Halbinsel Dyrhólaey liegt südlich des Dyrhólaós und befindet sich rund 6 km westlich des Ortes. Durch Vík fließt der Fluss Víkurá in den Atlantik. Weiter östlich befindet sich der Fluss Uxafótarlækur.

 

Der Ort hat einen berühmten Strand aufzuweisen. Dieser besteht aus schwarzer Lava. Mehrmals hat bereits der Abenteurer Jürgen Sedlmayr an diesem Strand geschlafen - NATUR PUR! Das Meer davor ist häufig wild und aufgewühlt. 1991 wurde der Strand vom „Islands Magazine“ zu einem der 10 schönsten Strände der Welt gewählt.

 

Vor der Küste befinden sich drei schwarze Felsnadeln (Dykes), die Reynisdrangar: „Skessudrangur“, „Landdrangur“ und „Langsamur“. Eine Legende berichtet, dass Trolle ein Schiff ans Land bringen wollten und dabei versteinert worden seien.

 


Laki-Krater mit Jürgen Sedlmayr | ISLAND 2007

Die Laki-Krater liegen im Süden Islands in der Nähe der Ausbruchsspalte Eldgjá. Die Kraterreihe wird dem Vulkansystem der Grímsvötn zugerechnet.

 

Dies wird unter anderem damit begründet, dass die Grímsvötn 1783 gleichzeitig mit den Laki-Kratern ausbrachen (von August 1783 mit Unterbrechungen bis ins Jahr 1785).

 

Zwischen den Gletschergebieten des Mýrdalsjökull und des Vatnajökull verläuft auf 50 km Länge das sogenannte „Streifenland“ mit zahlreichen von Südwesten nach Nordosten ausgerichteten Spalten, an der die beiden Abenteurer Manuela & Jürgen Sedlmayr vorbei mußten!

 

Die Gegend, zu der auch die Eldgjá gehört, ist bekannt für einige der gewaltigsten Vulkanausbrüche Islands. Deshalb hießen diese Bezirke im Volksmund auch eldhéröð (dt. „die Feuerbezirke“).

 

Bei der Kraterreihe selbst handelt es sich um ca. 130 bis 140 Schlackenkegel und Schweißschlackenkegel sowie zwei Tuffkegel, die sich über etwa 25 km in Südwest-Nordost-Richtung erstrecken und deren Ausrichtung in etwa parallel zum Grabenbruch der östlichen Vulkanzone Islands verläuft.

 

Die Kraterreihe entstand während einer Ausbruchsserie im 18. Jahrhundert, die von 1783 bis 1784 andauerte. Weitere Ausbrüche aus der Kraterreihe hat es bisher nicht gegeben - so hofft auch Jürgen Sedlmayr!

 

... mehr Informationen auch unter:

Reisefotograf JÜRGEN SEDLMAYR | Island 3.3 | "Gletscher bei Feuer und Eis"

 

 

 

 

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Unterwegs zum Laki-Krater | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr
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Vulkanische Landschaft Lakagígar | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr
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Lakagígar | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr

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Lagerplatz am Skaftafell-Nationalpark | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr
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Gletscherzunge | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr

Skaftafell-Nationalpark | Unterwegs mit Jürgen Sedlmayr

Der Skaftafell-Nationalpark war ein Schutzgebiet in Öræfi, im Südosten Islands. Er wurde am 15. September 1967 gegründet und seitdem dreimal vergrößert.

 

Am 12. September 2004 wurde der Nationalpark erneut vergrößert und war mit über 4.800 km² bis 2008 einer der größten in Europa. Am 7. Juni 2008 wurde der Skaftafell-Nationalpark in den Vatnajökull-Nationalpark eingegliedert. Benannt ist der Nationalpark nach dem Berg Skaftafell, einem erloschenen und erodierten Vulkan, dessen Überreste die Kristínartindar darstellen.

 

Die Gegend um Skaftafell ist von starken Kontrasten geprägt. Verschiedene Gletscherzungen sind von gezackten Bergkämmen umgeben, von denen der vergletscherte Hvannadalshnjúkur am höchsten herausragt - 1000 Motive für den Abenteurer Jürgen Sedlmayr. Vielgestaltig sind die Beweise der erosiven Kräfte durch Gletscher und Flüsse. Seit der Zeit der ersten Sagas in Island hat sich das Eis mehrere Male vor- und zurückgezogen, mit einem Maximum um das Jahr 1890.

 

Seitdem zieht der Gletscher sich zurück. Die Gletscherflüsse veränderten ihr Flussbett oftmals über die Hochebene und ließen die Sedimente zurück, die heute die Sander des Skeiðarársandur formen. Die Ringstraße Nr. 1 wurde erst als kompletter Ring um Island fertiggestellt, als 1974 der letzte Fluss, die Skeiðará, überbrückt wurde.

 


 

… vom Myvatn See über Dettifoss auf der F905 vorbei am Herðubreið, zum Öskjuvatn / Askja, 

auf der F910 zum Tungnafellsjökull, F26 bis nach Versalir, Þórisvatn (Hochlandsee),

vorbei am Krókslón, Laufskálavarða, Vík í Mýrdal, F206 zum Laki Krater,

F908 Skaftafell bis zum Skaftafell-Nationalpark.

Jökulsárlón 2007 | Abenteurer Jürgen Sedlmayr

Der See Jökulsárlón (Gletscherflusslagune) ist der bekannteste und größte einer Reihe von Gletscherseen in Island. Er liegt am Südrand des Vatnajökull auf dem Breiðamerkursandur zwischen dem Skaftafell-Nationalpark und Höfn. Mit 248 Metern ist er der tiefste See Islands.

 

Der Jökulsárlón ist bekannt für die auf ihm treibenden Eisberge, die eine Höhe von bis zu 15 Meter erreichen. Sie lösten sich von der Gletscherzunge des Breiðamerkurjökull ab - dass fotografierte auch der Reisefotograf Jürgen Sedlmayr während seiner Island-Tour.

 

Oft sind Farbunterschiede in den Eisbergen zu beobachten. Das Blau rührt von verschiedenen Kristallen im Eis und deren Reflexion her, das Schwarz von vulkanischer Asche. Am Ufer des Sees befinden sich zahlreiche Wanderwege. In den Monaten Juni und Juli nisten die Großen Raubmöwen (Skua) nahe dem Gletschersee. Weiterhin gibt es im Jökulsárlón Robben.

 

Der Gletschersee diente bereits als Schauplatz für bekannte Filmproduktionen wie James Bond – Stirb an einem anderen Tag, James Bond 007 – Im Angesicht des Todes, Tomb Raider, Beowulf & Grendel und Batman Begins. Damit Fahrzeuge auf dem See fahren können, wurde für den James-Bond-Film der Zugang zum Meer verschlossen.

 

 

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Jökulsárlón | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr
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Eisberge auf dem Jökulsárlón | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr

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Hafen von Höfn | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr

Ankunft in Höfn | JÜRGEN SEDLMAYR

Höfn „Hafen im Hornfjord“ ist der Hauptort der Gemeinde Hornafjörður im Südosten Islands. Am 1. Januar 2014 hatte der Ort 1698 Einwohner. Die Kleinstadt Höfn liegt am Fuße des Vatnajökull, 17,5 km südöstlich der Gletscherzunge des Fláajökulls und rund 30 km vom Rand des eigentlichen Vatnajökulls, auf einer Landzunge zwischen dem Hornafjörður und dem Skarðsfjörður.

 

Das ehemals von Ottó Tuliníus bewohnte Haus (Gamlabúð) beherbergt heute das Heimatmuseum (in der Hafnarbraut). Weiterhin verfügt Höfn noch über ein Schiffahrtsmuseum (das Pakkhúsið). Sehenswert ist ebenfalls die am 7. September 2013 eingeweihte moderne, kleine katholische Kirche Kirkja heilagrar fjölskyldu og heilags Jean-Marie Vianney.

 

Hauptattraktion von Höfn ist das Gletschermuseum, in dem mehrere Stunden am Tag Filme und Animationen über den Vatnajökull zu sehen sind; daneben findet man dort Informationstafeln und Gletschertagebücher.

 


Mývatn See | Mückenschwärme nichts für Sedlmayr!

Der See Mývatn („Mückensee“) liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Skútustaðir im Nordosten Islands im Bereich des Krafla-Vulkansystems. Der See hat seinen Namen von den im Sommer teilweise sehr großen Mückenschwärmen, die jedoch Grundlage für den beachtlichen Fischreichtum und die vielfältige Entenpopulation sind. Es handelt sich dabei überwiegend um harmlose Zuckmücken, die nicht stechen, aber auch stechende Kriebelmücken kommen vor - zu viele für Jürgen Sedlmayr!

 

Es gibt im Sommer zwei Perioden von je etwa zwei Wochen, in denen die Zuckmücken regelrechte schwarze Säulen am Ufer des Sees bilden. Deswegen heißt diese Mückenart auf Isländisch auch Rykmý, die Staubmücke.

 

Der See liegt etwa 50 Kilometer südlich des Küstenortes Húsavík und weist eine Fläche von 37 km² auf. Er ist damit der viertgrößte See der Insel. Mit einer Höchsttiefe von 4,2 m ist er relativ flach, im Mittel sind es sogar nur 2,3 m. Bei einem Seespiegel von etwa 288 m ü. M. bilden die Anliegersiedlungen die höchsten ganzjährig bewohnten Gebiete Islands, was einen Hinweis auf die im Sommer günstige klimatische Lage des Sees gibt. Der Abfluss des Mývatn ist der Fluss Laxá í Aðaldal.

 

 

 

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Südseite Mývatn See | ISLAND 2 | Reisefotograf | Jürgen Sedlmayr
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Explosionskrater Hverfjall | Mývatn See | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr

Unterwegs vom Mývatn See nach  Seyðisfjörður | Jürgen Sedlmayr
Unterwegs vom Mývatn See nach Seyðisfjörður | Jürgen Sedlmayr
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Ankunft in Seyðisfjörður | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr
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... kurz vor Kassel | ISLAND 2 | Abenteurer | Jürgen Sedlmayr

Ankunft in Seyðisfjörður | Reisefotograf JÜRGEN SEDLMAYR

In der letzten Woche gab es erneut Probleme mit dem Motor. Mitten im Inland, gerade beim steilen Anstieg, rauchte der Auspuff Minutenlang eine weiße Wolke - Turbolader defekt!

 

Dann hieß es nur noch "raus" aus dem Inland. Um diese Jahreszeit bewegte sich niemand mehr im Hochland. Der Motor hielt bis zur Inselstraße durch und so erreichten die beiden Abenteurer wieder Seydisfjördur.

 

In derselben Nacht hatte es heftig geschneit aber zum Glück fuhr Jürgen Sedlmayr noch am frühen Abend über den Pass. Am nächsten Morgen gab es auf dem Pass erhebliche Probleme durch den starken Schneefall Übernacht.

 

Zwei Tage später fuhr die Fähre dann von Seydisfjördur nach Bergen und weiter nach Dänemark. Die offene See war dermaßen unruhig mit bis zu 8 - 10 Meter Wellen. Der Kapitän konnte Dänemark erst nach dem zweiten Versuch und 10 Stunden Verspätung anfahren.

 

Auf der Heimfahrt von Dänemark nach Landau blieb der Land Rover dann endgültig auf der Autobahn bei Kassel liegen. Der Abschleppdienst übernahm den Landy und so fuhren die beiden von Kassel nach Karlsruhe mit dem Abschleppdienst zum Land Rover Händler.

 

Dennoch war es für die beiden Abenteurer ein Erlebnis besonderer Art, auch wenn einiges nicht so verlief, als es sein sollte.

 

Schlusskommentare von Manuela und Jürgen Sedlmayr:

"Wenn Du zu Hause bleibst, wirst Du auch nichts erleben."

 

 

 


 … vom Skaftafell-Nationalpark über Jökulsárlón (Gletscherflusslagune), Mýrar, Höfn, Husey,

Borgarfjörður (Fjord) zum Myvatn Nature Bath (Thermalbads „Jarðböð“),

Egilsstaðir zurück bis nach Seyðisfjörður.

Text Quelle: Wikipedia Enzyklopädie | Karten: Google Maps | Bildmaterial von: Jürgen Sedlmayr | Aufnahmeort: Island

 

 

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Das Leben ist für Jürgen Sedlmayr ein spannendes Abenteuer!

EXPEDITION ADVENTURE  |  Reisefotograf JÜRGEN SEDLMAYR