Unterwegs mit Jürgen Sedlmayr

N o r w e g e n

photography    J ü r g e n   S e d l m a y r


NORTH EXPERIENCE  -  N 61° 36' 45''  O  8° 2' 29'' 

Norwegen 2017 - Fjorde, Fjell und Gletscher

 

Das Land der Fjorde, von denen nicht nur die Hardanger-, Sogne- und Geirangerfjord eine Reise wert sind, besteht zu fast drei Vierteln aus Bergen (Fjelle). Unzählige Wasserfälle (Fossen) stürzen in die tiefen Täler. Die höchsten Gipfel in Norwegen ragen in Jotunheimen, dem Heim der Riesen, in die Höhe mit dem Galdhöpiggen und dem Glittertind. Ewiges Eis und phantastische Gletscher liegen in den Gebieten Jostedalsbre oder Svartisen, zu denen Gletscherwanderungen nur mit ortskundigen Begleitern zu empfehlen sind. Neben Skifahren gehören Wandern oder Kanufahren in den Nationalparks zu den faszinierendsten Freizeitaktivitäten in ganz Norwegen. Besonders im Jotunheimen, auf der Hardangervidda, im Dovrefjell, Rondane oder in der Femundsmarka. Beliebt sind ferner Lachsangeln etwa im Mälselv oder Altaelv und eine Walsafari in Andenes.

 

Doch nicht nur Norwegens Natur ist faszinierend. Naturerscheinungen wie die Mitternachtssonne (Midnattssol) und das Nordlicht, Aurora Borealis, gehören zu den beeindruckenden Norwegenerlebnissen. Norwegenurlauber können im Hochsommer im Norden des Landes, nördlich des Polarkreises, erleben, dass die Sonne nicht untergeht. Und selbst im Süden Norwegens scheint die Sonne um 23 Uhr noch wie am helllichten Tage. Das Nordlicht hingegen ist nur unter bestimmten meteorologischen Verhältnissen nördlich des Polarkreises zu sehen. Zwischen November und Februar haben Norwegenurlauber jedoch die Chance, das faszinierende Lichtspiel am Abendhimmel zu sehen.

 

 

Unterwegs im Dovrefjell


 

 Viele Norwegen-Touristen zieht es zur Midnattssol an Europas nördlichsten Straßenpunkt, das Nordkap. Es ist jedoch mühsam zu erreichen und mit Restaurants, Souvenirladen und Besucherzentrum derart touristisch geprägt, dass Naturliebhabern empfohlen wird, auf diesen Abstecher ruhigen Gewissens zu verzichten. Norwegen fasziniert durch großartige Naturschauspiele: Wild zerklüftete Gebirgsketten ragen im Westen neben der ewigen Brandung des Nordmeers auf, und Gletscher reichen weit ans Ufer heran.

 

Die gewaltigsten Fjorde der Welt schneiden sich tief ins Land hinein, und in unmittelbarer Nähe breitet sich die größte Hochfläche Europas, die Hardangervidda aus. Es gibt viele Möglichkeiten Norwegen zu bereisen. Keine Frage - Autofahren in Norwegen macht einfach Spaß. Die immer wechselnde Landschaft, die an einem vorüber zieht, ist einfach faszinierend. Doch so mancher Schatz der Natur hält sich versteckt - oft gar nicht weit abseits der Straße. So kann es eine herrliche Abwechslung sein, einfach einmal auf Schusters Rappen umzusteigen und los zu ziehen um diese Dinge zu entdecken.

 

Der Abenteurer Jürgen Sedlmayr war im Jahr 2017 einmal mehr in Norwegen mit Jakob Strobel unterwegs. Auf den insgesamt 4970 Kilometer, die der Reisefotograf auf den Pisten und Nebenstraßen in Norwegen zurücklegte, fotografierte er Fjelle, Fjorde und Gletscher. Nach der langen Reise und den vielen Kilometer war der Reisefotograf über

 


 

Wunderschöne, mystische und sehenswerte Motive fand und fotografierte der Abenteurer aber auch in der Bergwelt Norwegens. Sei es das mystische und mit Wolken behangene Sognefjell gewesen oder auf den schmalen Nebenstraße ins Fjell. Am abendlichen Lagerfeuer genoss der Reisefotograf die Stille und die Schönheit der Natur von Norwegen. Abgelegene Schlafplätze entlang der Schären oder in den Fjorden fanden sich jeden Tag zu späterer Stunde.

 

 



N o r w e g e n

Norwegen liegt auf der Skandinavischen Halbinsel und grenzt im Osten an Schweden und im Nordosten an Finnland und Russland. Die Wirtschaftszone Norwegens grenzt in der Nordsee im Süden an Dänemark und im Westen an Großbritannien (Schottland).

 

Norwegens Staatsform entspricht der einer konstitutionellen Monarchie mit stark parlamentarischen Zügen. Das Königreich ist als dezentraler Einheitsstaat organisiert. Das Land ist unter anderem Mitglied der NATO, des Nordischen Rates, der OECD, der EFTA und der Vereinten Nationen.

 

Landschaftlich ist Norwegen geprägt von Gebirgsmassiven und kargen Hochebenen, den Fjells. 26 Gipfel liegen über 2300 Meter. Die höchste Erhebung des Festlandes ist der Galdhøpiggen mit 2469 Meter. Er liegt im Gebirgszug Jotunheimen. Der Untergrund Norwegens besteht größtenteils aus alten, harten Gesteinen aus Silur, Kambrium und Eozoikum, deren Faltung besonders lange zurückliegt (Kaledonische Orogenese). Die Oberflächenmodellierung geschah vor allem durch die Vergletscherung in den Kaltzeiten. Die bekanntesten eiszeitlich entstandenen Landschaftsformen sind die Fjorde an der Küste. Auf gleiche Weise sind die meisten Binnenseen entstanden, sind also Fjordseen. Manche tragen „-fjord“ im Namen. Größter Binnensee ist der Mjøsa mit einer Fläche von 365 km² (etwa zwei Drittel des Bodensees). Wie der Oslofjord ist er nicht rein glazialen Ursprungs, sondern Teil eines Grabenbruchs.

 

Der längste Fluss des Landes, Glomma, ist 601 km lang und mündet bei Fredrikstad in den Oslofjord.

 

Die etwa 25.000 km lange Atlantikküste (mit den Küsten aller Inseln über 80.000 km) besteht aus vielen schmalen und tiefen Buchten, den Fjorden, mit denen das salzige Meer vielerorts weit ins Land reicht. Ohne sie wäre die Atlantikgrenze 2650 km lang. In Norwegen trennt der Gebirgszug der Skanden den schmalen, humid geprägten Küstenstreifen im Westen vom kontinental geprägten Klima im Osten. In Norwegen leben über 1300 Arten Samenpflanzen und Farne. Über die Hälfte der Pflanzenarten gedeiht in Waldgebieten. Die menschliche Besiedlung des heutigen Staatsgebiets begann nach der letzten Kaltzeit etwa im 8. Jahrtausend v. Chr., als Jäger und Sammler dem schmelzenden Eis nach Norden folgten. Die älteste Fundstätte ist Blomvåg in der Kommune Øygarden in Hordaland mit Artefakten, die auf 10.500 v. Chr. datiert werden.

 



 

N o r w e g e n  2017

Fjorde, Fjell und Gletscher

NORTH EXPERIENCE  -  N 61° 36' 45''   O  8° 2' 29''  

 

Anreise

Deutschland - Norwegen

Teil 1

Oslo - Kristiansund

Teil 2

Kristiansund - Oslo

Rückreise

Oslo - Ingenheim


 

… von Ingenheim über Hamburg - Flensburg - Frederikshavn - Oslo - Nesbyen - Geilo - Ardalstangen -

Nigardsbreen - Selseng - Briksdalbreen - Geiranger - Trollstigen - Vevang - Kristiansund - Rombo -

Opptal - Kongsvoll - Dovre Tal - Lom - Sognefjell - Lom -  Otta - Dovre - Ringbu - Otta - Glitterheim -

Maurvangen - Fraganes - Steinsetfjorden - Lillemammer - Langset - Rakeie - Fetsund - Oslo -

Frederikshavn - Flensburg - Hamburg und wieder zurück nach Ingenheim.

Gesamtstrecke: 4970 km

 


Die Anreise

STENA LINE – Reisen mit Abwechslung

An Bord der Fähre von Frederikshavn nach Oslo kommt garantiert keine Langeweile auf. Wir gönnten uns ein köstliches Mahl in einem der schicken Restaurants mit Blick aufs Meer, genossen die besondere Atmosphäre bei Live-Musik und gingen auf Schnäppchenfang im Tax-Free-Shop.

 

Zur Entspannung gibt es einen 750 m2 großen Pure Nordic Spa. Heiße und kalte Pools, Sauna, Jacuzzi, verschiedene Duschen mit Sound-, Licht- und Dufteffekten, ein vielfältiges Angebot von Spa-Anwendungen und ein Ruhebereich mit faszinierendem Blick in die Weite erwartet der Gast.

 

Tolle Kabinen, SUPER Essen und alles KLASSE durch organisiert.

Danke an Stena Line!

 



Dyranut Fjellstove & Turisthytta

Die Dyranut Fjellstove ist die höchstgelegene Bergstube neben der Strasse7 (1245m). Zusätzlich zu einer fantastischen Natur, dem Jagen und Angeln bekommen Sie auch eine Unterkunft und gutes Essen. Halten Sie Ausschau nach den Maskottchen, dem Troll, und besuchen Sie die höchstgelegene Bergstube an der Hauptrasse.

 

In der Dyranit Bergstube serviert man Ihnen traditionelle Hausmannskost mit Zutaten die direkt von der Bergspitze stammen. In der Speisekarte können Sie mit vielen anderen Mahlzeiten auch Rentier, Bergforelle und Moltebeere finden, die nach eigenem Familienrezept vorbereitet werden.

 

Entspannen Sie sich im Cafe Susaren und genießen Sie das Essen und die Aussicht. Das Cafe Susaren hat Platz für 80 Personen und ist traditionell eingerichtet mit einem offenen Kaminfeuer und langen Holztischen.

 



Wanderung im Hardangervidda-Nationalpark

Hardangervidda National Park

Der Hardangervidda-Nationalpark ist mit 3.422 km² der größte Nationalpark Norwegens. Er gehört zu den Provinzen Hordaland, Telemark und Buskerud, und umgrenzt das Hardangervidda Hochplateau, welches die größte Hochebene Europas ist. Der Name Hardangervidda kommt von der Provinz Hardanger und dem norwegischen Wort vidde, was Hochplateau bedeutet.

 

Der Park wurde 1981 gegründet und ist heute ein beliebtes Gebiet zum Wandern, Klettern, Angeln und skilanglaufen. Der Norwegische Wanderverein unterhält im ganzen Park zahlreiche Wege und Selbstversorgerhütten. Die Bergenbahn und die Reichsstraße 7 führen durch den Park. Der Hardangervidda weist eine beachtliche Anzahl an arktischen Tieren und Pflanzen auf. Die im Park lebenden Bergrentierherden gehören zu den größten weltweit.

 

Wie auch in anderen Nationalparks in Norwegen, fand man im gesamten Park zahlreiche prähistorische Relikte der Rentierjagd. Zudem gab es wichtige Handelswege, die damals den Westen mit dem Osten Norwegens verbanden. Ein Beispiel hierfür ist der Nordmannsslepa, welcher Eidfjord und Veggli im Numedal Tal mit Hol und Uvdal verband. Auf der Hochebene wurden 24 Säugetierarten und 114 Vogelarten registriert.

 

Auf der Hardangervidda wird Schafzucht betrieben. Auch die größte wilde Rentierherde Norwegens mit zirka 15.000 Tieren (Stand 1996) lebt in der Hardangervidda. Die Rentiere wandern im Frühling von den Winterweiden im Osten der Hochebene auf die höheren, nahrungsreicheren Sommerweiden der westlichen Hardangervidda. Es gibt unter anderem Schneeeulen, Schneehühner, Polarfüchse, Schneehasen, Vielfraße und eine massenhafte Anzahl von Berglemmingen, deren Population alle elf bis zwölf Jahre sprunghaft ansteigt.

 



Eidfjord

 

Eidfjord ist eine norwegische Kommune (deutsch Gemeinde) am namensgebenden Fjord, dem östlichsten Arms des Hardangerfjords. Die Gemeinde liegt in der Fylke Hordaland in Norwegen.

 

Östlich der Großstadt Bergen liegt die Kommune am namengebenden Ausläufer des Hardangerfjords Eidfjord. Große Teile des Fjells und des Nationalparks Hardangervidda befinden sich auf Gebiet der Kommune Eidfjord. Mehrere Wasserfälle befinden sich in Eidfjord, darunter auch Norwegens bekanntester, der Vøringsfossen.

 

Besonders zu erwähnen ist das Hardangervidda Natur- und Kulturzentrum. Die Geschichte, Tierwelt, Natur, Geologie und die Menschen der Hardangervidda werden in einem modernen Museumskonzept anschaulich vermittelt. Es werden lebensgroße Figuren von heimischen Tierarten (zum Beispiel von Rentieren) sowie Aquarien mit Forellen gezeigt. Außerdem wird ein Panorama-Film über die Landschaft, Flora und Fauna gezeigt.

 

Eidfjord liegt am Riksvei 7 zwischen Oslo und Bergen. Die Straße führt durch das sehenswerte Tal Måbødal auf die Hardangervidda. Die 1380 m lange Hängebrücke Hardangerbru führt seit 2013 bei Vallavik und Bu über den Eidfjord und ersetzt die ehemalige Fährverbindung zwischen Bruravik und Brimnes.



Unterwegs  im Jotunheimen

Jotunheimen

 

Jotunheimen ist das höchste Gebirge Norwegens und Skandinaviens. Der Name bedeutet übersetzt „Heim der Riesen“. Er wurde 1862 von dem Dichter Aasmund Olavsson Vinje geprägt, inspiriert durch die nordische Mythologie (siehe auch Jötunheim) und die wilde Landschaft der Gegend.

 

Jotunheimen ist der höchste Teil der Skanden und liegt zwischen dem Sognefjord im Westen und Valdres im Osten und somit in den Fylken Sogn og Fjordane und Oppland. Das Gebiet umfasst insgesamt eine Fläche von rund 3500 km².

 

Die Landschaft ist mit schroffen Gipfeln, Gletschern, Moränen und vielen Trogtälern stark eiszeitlich geprägt. Mit dem 2469 m hohen Galdhøpiggen und dem 2464 m (mit Gletscherhaube) bzw. 2452 m (ohne) hohen Glittertind liegen die beiden höchsten Gipfel Norwegens in diesem Gebirge.

 

Insgesamt sind über 250 Gipfel höher als 1900 m und 20 davon sogar höher als 2300 m. In der Gruppe der Hurrungane, einer Bergkette im südwestlichen Bereich Jotunheimens, finden sich einige der wildesten Gipfel Norwegens wie der Store Skagastølstind, die bei Kletterern sehr beliebt sind. Westlich von Jotunheimen liegt der größte Festlandgletscher Europas, der Jostedalsbreen.

 

Moore und Fjellheide beheimaten eine einzigartige Pflanzenwelt. Die Waldgrenze ist mit 1100 m die höchste in ganz Nordeuropa.

 

Die touristische Erschließung des Gebietes begann bereits im 19. Jahr­hundert. In dem beliebten und durch zahlreiche Wege und Hütten gut erschlossenen Wander- und Skigebiet liegt auch der gleichnamige Jotunheimen-Nationalpark. Der 1140 km² große Nationalpark wurde 1980 eingerichtet und umfasst das Herzstück des Gebirges.

 



Rentiere

Das Rentier ist eine Säugetierart aus der Familie der Hirsche (Cervidae). Es lebt zirkumpolar im Sommer in den Tundren und im Winter in der Taiga Nordeurasiens und Nordamerikas sowie auf Grönland und anderen arktischen Inseln. Es ist die einzige Hirschart, die domestiziert wurde.

 

Auf dem europäischen Festland gibt es nur noch in der norwegischen Hardangervidda eine kleine Population des Wildrens. Bei den großen Rentierherden Lapplands und Nordostrusslands handelt es sich ausschließlich um (geringfügig) domestizierte, „halbwilde“ Rentiere, die etwa unter der Obhut der Samen stehen (– die Zuchtwahl bei Rentieren fand und findet im Gegensatz zu anderen Nutztieren nur sehr eingeschränkt statt).

 

Rentiere sind Herdentiere. Sie finden sich zu den jahreszeitlichen Wanderungen zusammen und können dann gebietsweise mehrere 100.000 Tiere umfassen; aus Alaska ist eine Herde mit 500.000 Tieren bekannt. Die weltweit größte Rentierherde war zeitweise die George-River-Herde im Osten Kanadas, die aber inzwischen von ehemals rund 900.000 Tieren (1980er-Jahre) auf 70.000 (2011) geschrumpft ist. Nach den Wanderungen lösen sich die Herden in kleinere Verbände zu zehn bis hundert Tieren auf. Diese Gruppen mit einer Hierarchie, die sich nach der Geweihgröße richtet, bestehen meistens entweder nur aus Männchen oder nur aus Weibchen. Gelegentlich wird die Hierarchie durch ritualisierte Kämpfe entschieden.

 

Die Geweihe sind stangenförmig und weit verzweigt; nur die tiefste Sprosse bildet am Ende eine kleine Verbreiterung, die auch als „Schneeschaufel“ bezeichnet wird, da man früher annahm, das Ren räume mit ihr den Schnee beiseite. Die Formgebung der Geweihe ist sehr unregelmäßig, asymmetrisch und bei jedem Tier unterschiedlich. Als einzige Hirschart trägt beim Ren auch das Weibchen ein Geweih. Das des Männchens ist mit einer Länge von 50 bis 130 Zentimeter deutlich ausladender, gegenüber nur 20 bis 50 Zentimetern beim Weibchen. Männliche Tiere werfen ihr Geweih im Herbst ab, Weibchen erst im Frühjahr. Das Abwerfen erfolgt gewöhnlich nicht zugleich beidseitig, so dass das Ren vorübergehend eine Geweihstange trägt.

 

Rentiere in der Hardangervidda   /   Wanderung im Fjell 



Sognefjell

Der Sognefjellsveien ist die höchstgelegene Passstraße Nordeuropas und verbindet als Teil der Reichsstraße 55 die beiden norwegischen Orte Gaupne und Lom. Der höchste Punkt liegt beim Fantesteinen in 1434 m Seehöhe. Die 110 km lange Straße ist eine der ältesten Verkehrsverbindungen zwischen Ost- und Westnorwegen.

 

Die Straße wurde bereits seit langer Zeit als Handelsweg genutzt, über den Hering und andere Fische sowie Salz von der Küste ins Landesinnere und umgekehrt Häute, Butter und Eisen vom Landesinneren zum Meer transportiert wurden. Wegelagerer machten in früheren Zeiten die Gegend unsicher und raubten die Warentransporte aus. Daher kommt auch der Name des Fantesteinen (dt. „Landstreicherstein“).

 

Nach zweijährigen Umbauarbeiten, die von arbeitslosen Jugendlichen durchgeführt wurden, konnte die Straße im Juli 1938 durchgehend für den Autoverkehr freigegeben werden.

 

Im Winter kann der Sognefjellsveien wegen der großen Schneemengen und der vorherrschenden Stürme nicht benutzt werden. Die Wintersperre dauert von Anfang November bis Anfang Mai.

 



Jostedalsbreen-Nationalpark

 

Der Jostedalsbreen-Nationalpark ist ein 1.310 km² großer Nationalpark in Norwegen. Der Park liegt in der Provinz Sogn og Fjordane und gehört zu den Gemeinden Balestrand, Luster, Sogndal, Førde, Jølster, Gloppen und Stryn, außerdem grenzt er an das Nigardsbreen Naturreservat.

 

Gegründet wurde der Park 1991, um die dortige, weitestgehend unberührte, große Gletscherlandschaft mit ihrer Flora und Fauna zu schützen. Im Nationalpark liegt der Jostedalsbreen, welcher der größte Gletscher des europäischen Festlandes ist.

 

Der Nationalpark liegt zwischen 300 moh und 2.000 moh. Rund um den Gletscher gibt es eine charakteristische Gletscherlandschaft mit U-förmigen Tälern, Moränen, glatt geschliffenen Bergen, Geröll, etc.. Entstanden ist diese durch das Wachstum und die Bewegungen des Gletschers. Die größten Flüsse sind der Strynevassdraget und der Loenvassdraget. Die höchsten Berge im Nationalpark sind der Høgste Breakulen (1.952 moh.) und der Lodalskåpa (2.083 moh.).

 

Bis 1923 gab es einige Jahrhunderte lang einen (Handels-)Weg über den Gletscher, welcher von Ost nach West verlief. An den Enden der Gletscherzungen fand man daher auch zahlreiche Reste von Bauernhöfen und Hütten.

 

Der erste Tourist, der den Gletscher besucht hat, war vermutlich der englische Autor und Kletterer William Cecil Slingsby, welcher um 1880 mehrmals die Region besuchte. Eine Überquerung durch die Alpinisten Friedrich Eckstein und Aichinger 1886 beschreibt detailliert Ludwig Hevesi.

 

Wanderung im Jostedalsbreen-Nationalpark



Briksdalsbreen

Briksdal Glacier "Briksdalsbreen"

Der Briksdalsbreen in Norwegen ist ein westlicher Nebenarm des größten Festlandsgletschers in Europa, des Jostedalsbreen. Er liegt im Gebiet der Gemeinde Stryn im Norden der Provinz Sogn og Fjordane nördlich des Sognefjords im Jostedalsbreen-Nationalpark.

 

Der mächtige Gletscher Briksdalsbreen gehört zum Nationalpark Jostedalsbreen. Von einer Höhe von 1200 Metern fällt die wilde Gletsherwand steil ab zum fruchtbaren, engen Tal Briksdalen. Das kommen sich jedes Jahr 300.000 Besucher aus der ganzen Welt anschauen.

 

Der Gletscher Briksdalsbreen liegt im Inneren des wunderschönen Tals Oldendalen etwa 20 km vom Ort Olden entfernt. Vom Fjällgasthof führt ein etwa 3 km langer Schotterweg in leichtem Anstieg zum Gletscherrand. Dorthin kommt man entweder zu Fuß oder mit offene "Troll-Autos". Zu Fuß dauert es abhängig von der Kondition zwischen 30 und 60 Minuten.

 

Der Briksdalsbreen ist eine der westlichen Gletscherzungen des größten Festlandsgletschers Europas, dem Jostedalsbreender eine Fläche von ca. 486 km² aufweist. Sein Eis ist bis zu 400 m dick und seine höchste Erhebung liegt bei 1.950 m. Der Jostedalsbreen befindet sich in Fjordnorwegen, in der Region Sogn og Fordane. Die Region des Gletschersgehört zum Gebiet der Gemeinde Stryn und zum Jostedalnbreen Nationalpark.

 

Hinweis:

Es ist sehr gefährlich sich nah an den Gletscher zu bewegen, und jeder muss das gesperrte Gebiet respektieren. Es ist viel Bewegung im Gletscher, und das Gefahr von Eislawinen ist unwahrscheinlich hoch!

 



Geirangerfjord

 

Der Geirangerfjord ist einer der bekanntesten Fjorde Norwegens und gehört seit dem 14. Juli 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er liegt etwa 200 km (Luftlinie) nordöstlich von Bergen und ungefähr 280 km (Luftlinie) nordwestlich von Oslo in der Provinz Møre og Romsdal.

 

Er ist etwa 15 km lang, und zwischen 0,6 und 1,3 km breit. Der Geiranger stellt eine Fortsetzung des Sunnylvsfjords dar, der wiederum ein Seitenarm des Storfjords ist. Am Ende des Geirangerfjords, rund 100 km von der Küstenlinie entfernt, liegt der Ort Geiranger.

 

In Fachkreisen gelten der Nærøy- und Geirangerfjord als „naturhistorisches Laboratorium“, da sie ständig neue Erkenntnisse zur Landschaftsbildung und zu Effekten von Klimaänderungen liefern.

 

Vor rund 2,5 Mio. Jahren schürften Flüsse tiefe Kerbtäler entlang geologischer Schwachstellen aus. Die Fjorde dieser Gegend entstanden, als die Gletscher der Quartäreiszeit diese Täler zu großen Trogtälern, mit außergewöhnlich hohen und steilen Felswänden formten, in denen sich nach dem Ende der Eiszeit Meerwasser ansammelte.

 

Der Geirangerfjord geht neben dem Tafjord und dem Sunnlysfjord entlang der Wasserscheide aus dem Storfjord hervor. Die Fjorde gehen sehr steil, teilweise fast senkrecht in hochgebirgsartige Gebiete über. Auf den alpinen Gebirgsbereichen zwischen den Fjorden liegen einige fruchtbare Hochalmen mit großem kulturhistorischem Wert. Etliche Lawinenfelder, oftmals zwischen Laubwäldern gelegen, weisen einzigartige Ökosysteme mit seltenen Tierarten auf.

Geirangerfjord



Nationalpark Dovrefjell hat eine Fläche von 289 km²

Nationalpark Dovrefjell-Sunndalsfjella

Moschusochsen im Nationalpark Dovrefjell

Nationalpark Dovrefjell

 

Der Dovre-Nationalpark ist ein norwegischer Nationalpark, der im Bergland nördlich von Hedmark und Oppland liegt. Zudem befindet er sich zwischen dem Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark und dem Rondane-Nationalpark. Der Park wurde 2003 gegründet und hat eine Fläche von 289 km².

 

Der Park gehört zu den Gemeinden Dovre (Oppland) und Folldal (Hedmark). Im Süden und Südosten grenzt er an das Naturschutzgebiet Grimsdalen und Rondane. Im Nordwesten an das Naturschutzgebiet Fokstugu, die E 6 und den Dovrefjell-Sunndalsfjella-Nationalpark. Die zwei Naturschutzgebiete bilden mit den 3 Nationalparks ein beachtliches Naturschutzgebiet. Im Dovre liegen die Naturreservate Kattuglehøi naturreservat, Mesætermyre naturreservat und Veslehjerkinntjørnin naturreservat. Etwas außerhalb zudem noch das Fokstumyra naturreservat, das Haukskardmyrin naturreservat und das Hjerkinnholin naturreservat.

 

Südöstlich des Parks, bei Rondane, gibt es eine bemannte Berg- und Informationshütte, die Grimsdalshytta, welche vom Norwegischen Wanderverein betrieben wird.

 

Der größte Teil des Parkes liegt oberhalb der Baumgrenze. Die Landschaft ist geprägt von Bergen, Gletschern und Gletscherresten wie Toteis und Osen. Rund um die drei höchsten Berge, Fokstuhøe (1716 moh.), Halvfarhø (1689 moh.) und Falketind (1.684 moh.), haben der Boden und die Vegetation arktischen Charakter mit Spuren von Permafrost. Im Park gibt es außerdem einige der südlichsten Palsasmoore Norwegens. Die unterschiedlichen Gesteinsarten und die daraus resultierenden nährstoffreichen und fruchtbaren Böden sind ein wichtiger Grund für die vielfältige Flora und Fauna im gesamten Nationalpark.

 

Der Nationalpark Dovrefjell-Sunndalsfjella ist das einzige Gebiet in Norwegen und eines von wenigen weltweit, wo man die imposanten Moschusochsen sehen kann. Gut 200 Tiere leben im Dovrefjell, von denen sich 150 westlich des Drivdalen und an den fruchtbaren Hängen am Fluss Driva in der Gemeinde Oppdal aufhalten. Der Bestand gehört zu den wenigen, deren Anzahl steigt.

 

Eine Wanderung in das Reich der Moschusochsen dauert ca. fünf Stunden und will gut vorbereitet sein. Ausgangspunkt ist oft die Kongsvold Fjellstue, wo die Wanderer Informationen über den Nationalpark Dovrefjell-Sunndalsfjella und die Moschusochsen bekommen. Die Tiere können bis zu 400 Kilogramm schwer werden und 60 km/h schnell laufen – kein Wunder, dass Informationen über das richtige Verhalten in der Nähe der Tiere sehr wichtig sind.

 



... im Jostedalsbreen-Nationalpark

Abendessen mit "SIMPERT REITER"

Die Zeit für sich selbst!

... kalter Abend am Lagerfeuer



Lillemammer & Skisprungschanzenanlage

 

Lillehammer liegt rund 180 Kilometer nördlich von Oslo, am Nordufer des Mjøsa-Sees im Gebirgstal Gudbrandsdalen. Sie wurde durch die Ausrichtung der XVII. Olympischen Winterspiele 1994 weltweit bekannt. Die Stadt war in der Folge auch Austragungsort einer Reihe weiterer bedeutender Sportveranstaltungen wie zum Beispiel der Handball-Europameisterschaft 2008. 2016 war Lillehammer Ausrichtungsort der Olympischen Jugend-Winterspiele.

 

Die eigentliche Geschichte der Stadt Lillehammer beginnt im Jahre 1827, als die kleine Siedlung Handelsrechte erhielt. Ziel war es, an strategisch günstiger Stelle, am Nordende des Sees Mjøsa und am Südende des Transportkorridors des Gudbrandsdales einen Haltepunkt für Reisende und einen Umschlagplatz für Waren zu erhalten. Seinerzeit wohnten hier etwa 50 Menschen. Zwei Jahre später waren es schon 360. Der Ort entwickelte sich um den Hof Hammer (wörtlich „Berghang“) herum, nahe der heutigen Stadtkirche. 1842 erhielt Lillehammer Stadtrechte. Besondere Dienste für die weitere Entwicklung des Ortes erwarb sich der Kaufmann Ludvig Wiese.

 

Der Lysgårdsbakken ist eine Skisprungschanzenanlage in der norwegischen Stadt Lillehammer die aus Groß- und Normalschanze besteht. Die Anlage wurde für die Olympischen Winterspiele 1994 errichtet. Im zu den Schanzen gehörenden Stadion fanden die Eröffnungs- und Schlussfeier der Spiele statt.

 

Seitdem finden hier regelmäßig Weltcup- und Continental-Cup-Springen statt. Von 2004 bis 2010 gastierte hier jedes Jahr das Nordic Tournament.

 

Die Schanze ist außerdem als Trainingschanze beliebt, da hier bereits ab November Schneesprünge möglich sind, und sie über lange Zeit im Winter präpariert bleibt, so dass auch Zwischentrainings möglich sind.

 

Sehenswürdigkeiten in Lillemammer

> Die Storgata ist die Fußgängerzone der Stadt, bekannt durch ihre  

   farbenfrohen Holzhäuser,

> Das Lillehammer Kunstmuseum entstand als offizieller Kunstbeitrag zu den

   XVII. Olympischen Winterspielen 1994,

> Maihaugen ist mit über 200 Gebäuden das größte Freilichtmuseum in

   Norwegen,

> In unmittelbarer Nähe der Stadt befinden sich mehrere Skigebiete, wie

   Hafjell, Nordseter und Sjusjøen,

> Norwegisches Olympisches Museum (Teil des Freilichtmuseums

   Maihaugen),

> Norwegisches Straßenmuseum im nördlichen Ortsteil Fåberg

   Familienpark Hunderfossen ist einer der größten Touristenattraktionen  

   Norwegens und verfügt über ein Märchenschloss, einen Hochseilgarten, die

   Märchen-Grotte Ivo Caprino und eine Rennstrecke.

Freilichtmuseum "Maihaugen"



Oslo

Oslo ist die Hauptstadt des Königreichs Norwegen. Ihr ehemaliger Name war Christiania (1624 bis 1924) bzw. Kristiania. Die Kommune Oslo hat 658.390 Einwohner (Stand: 1. Januar 2016). Sie bildet eine eigenständige Provinz (Fylke) und ist zudem Verwaltungssitz für die benachbarte Provinz Akershus. Mit 975.744 Einwohnern ist Oslo der mit Abstand größte Ballungsraum des Landes. In der Groß-Oslo-Region leben rund 1,5 Millionen Menschen, also fast ein Drittel der gesamten Bevölkerung Norwegens von rund 5,3 Millionen.

 

In der Heimskringla, einer Geschichte der norwegischen Könige, behauptet der isländische Gelehrte Snorri Sturluson, dass Oslo im Jahr 1048 von König Harald III. gegründet worden sei. Ausgrabungen der jüngeren Zeit haben indes christliche Gräber aus der Zeit um 1000 zum Vorschein gebracht. Aus diesem Grund beging die Stadt im Jahr 2000 ihr tausendjähriges Jubiläum, während 1950 erst der 900. Geburtstag begangen worden war.

 

Die mittelalterliche Stadt hatte zwei Burgen, den Königshof und die Bischofsburg. Innerhalb der Stadtmauern gab es neun Kirchen, darunter die St. Clemens und die Hallvardskathedrale, ein Hospital und etwa 400 Stadthäuser von Kaufleuten und Handwerkern. Die Wohnhäuser bestanden aus Holz.

 

Opernhaus in Oslo

Das Neue Opernhaus in Oslo ist seit April 2008 die Spielstätte der Norwegischen Oper.

 

Über den Bau eines neuen Opernhauses in Oslo war bereits Jahrzehnte diskutiert worden, bevor 1998 die ersten Pläne für ein Gebäude aus Beton, Marmor, Glas und Holz veröffentlicht wurden. Nachdem zwei Alternativstandorte am ehemaligen Westbahnhof und im alten Folketeater-Gebäude verworfen worden waren, entschied das norwegische Storting am 15. Juni 1999, dass die neue Oper ähnlich wie das Sydney Opera House unmittelbar am Hafen entstehen soll. Geplant ist, dass sie sich allmählich zum Mittelpunkt des neuen Stadtteils Bjørvika südöstlich des Osloer Hauptbahnhofes entwickelt.

 

Der erste Spatenstich auf dem Grundstück der ehemaligen Nylands mekaniske verksted erfolgte am 17. Februar 2003, die Grundsteinlegung im Herbst 2004. Die Fertigstellung des Gebäudes war zunächst für den September 2008 geplant, aufgrund der zügigen Bauarbeiten konnte die Eröffnung jedoch um fünf Monate vorverlegt werden. Es entstanden Baukosten (ohne Einrichtung) in Höhe von 4,356 Milliarden norwegischen Kronen, was nach damaligem Umrechnungskurs etwa 548 Millionen Euro entsprach.

 

Sehenswürdigkeiten in Oslo

> Gamlebyen (deutsch Altstadt),

> Schloss und die Burg Festung Akershus,

> Einkaufsstraße, der Karl Johans Gate,

> Königliche Schloss,

> Grand Hotel & Grand Café,

> Rathaus, in dem alljährlich der Friedensnobelpreis verliehen wird,

> Osloer Dom (Oslo Domkirke),

> Nationaltheater,

> neue Opernhaus.

 

Museen

Frammuseum, Vikingskipshuset Wikingerschiffsfunden, Kon-Tiki-Museum auf Bygdøy, Nationalgalerie, Munch-Museum, Norsk Folkemuseum, Kulturhistorisk Museum, Astrup Fearnley Museet for Moderne Kunst, Norges Hjemmefrontmuseum, Festung Akershus, Bymuseum, Gut Frogner.



Vikingskipshuset Museum in Oslo

 

Das Vikingskipshuset (deutsch Wikingerschiffhaus) ist ein norwegisches Museum in Oslo.

 

Das Museum widmet sich den archäologischen Wikingerschiffsfunden aus Tune, Gokstadt (Sandefjord), Oseberg (Tønsberg) und dem Borre-Friedhof in Horten (Vestfold). Die Hauptattraktionen des Museums sind das Gokstad-Schiff, das Oseberg-Schiff und das Tuneschiff. Des Weiteren befinden sich im Museum verschiedene Gegenstände der Wikingerzeit wie Betten, Pferdekarren, Zeltbestandteile, Eimer und Grabbeilagen.

 

Gegründet wurde das Museum 1913 durch den schwedischen Hochschullehrer Gabriel Gustafson. Ein Architektenwettbewerb für das Museum fand statt, den der Architekt Arnstein Arneberg gewann. Der Museumsbau wurde finanziell vom norwegischen Staat unterstützt. Ein dreimal so großer Neubau ist geplant, der nicht nur die Schiffe, sondern auch den Alltag der Wikinger darstellen soll.

 



Frammuseum in Oslo

Das Frammuseum (norwegisch Frammuseet) ist ein norwegisches Museum in Oslo.

 

Es befindet sich auf der Halbinsel Bygdøy in Oslo. In der Nähe befinden sich das Kon-Tiki-Museum, das Norsk Folkemuseum (Norwegisches Volksmuseum), das Wikingerschiffsmuseum (Vikingskipshuset) und das Norwegische Seefahrtsmuseum (Norsk Maritimt Museum).

 

Eröffnet wurde das Museum am 20. Mai 1936. Das Museum widmet sich der Geschichte der norwegischen Polarforschungsreisen, insbesondere den drei großen norwegischen Polarforschern Fridtjof Nansen, Otto Sverdrup und Roald Amundsen. Auch befinden sich im Museum Bilder der Fauna der Polarregionen, wie Polarbären und Pinguine. Den Mittelpunkt des Museums bildet das Forschungsschiff Fram.

 

Besucher können das mit originalem Interieur versehene Schiff besichtigen. Dort werden die drei Polarfahrten der Fram dargestellt; weiterhin gibt es eine umfangreiche Ausstellung zu den Arktis- und Antarktisgebieten. Seit Mai 2009 wird im Frammuseum auch die Ausstellung zur Gjøa gezeigt, mit der Amundsen als Erster die lange gesuchte Nordwestpassage durchfuhr.

 



 

N o r w e g e n  2017

Fjorde, Fjell und Gletscher